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Schülerinnen und Schüler zeigen, wo Schulhäuser optimiert werden sollten


Modell des Siegerprojekts "Technik" aus Interlaken

Am Schüler-Wettbewerb «Schule machen» der Berner Fachhochschuie (BFH) haben zwölf Projektgruppen teilgenommen. Anlässlich der Konkurrenz-Präsentationen wurden fünf Gewinner verkündet und attraktive Preise vergeben.

Insgesamt zwölf Projektgruppen aus den Kantonen Bern und Fribourg kämpften am Mittwoch, 14. Dezember anlässlich der Konkurrenz-Präsentationen um den Sieg im Schüler-Wettbewerb «Schule machen». Während der letzten dreieinhalb Monaten beschäftigten sich die Klassen im Rahmen des Unterrichts intensiv mit der Wettbewerbs-Aufgabe. Die Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau fragte, wie sich Schülerinnen und Schüler die Schule der Zukunft vorstellen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Schule hatte zum Ziel, Visionen für ein optimaleres Umfeld zu entwickeln. Bewertet hat die Fachjury der Hochschule nach fünf Kriterien: Technik, Gestaltung, Lernumfeld, Nachhaltigkeit und Innovation.

Nachdem im letzten Schuljahr ein erfolgreicher Probelauf mit dem Gymnasium Burgdorf stattgefunden hatte, übten sich die Gymnasiastinnen und Berufsschüler aktuell anhand einer realistischen Architektur-Wettbewerbssituation. Sie präsentierten ihre Ideen mittels kompetenter Präsentationen, Modellen und Plakaten und trafen ausserdem auf Konkurrentinnen und Konkurrenten einer anderssprachigen Landesregion. Die Sprachbarrieren überwanden sie so frisch und unbeschwert, wie die fachlichen Hürden.

 

Zu den Gewinnern durften sich Projektgruppen der Gymnasien Münchenbuchsee (Hofwil) und Interlaken zählen. Ans Gymnasium Hofwil gingen gar vier Preise. In der Kategorie «Gestaltung» haben sich Rahel Schär und Monika Allenbach mit einem durchdachten Raumkonzept und ausserordentlichen Leistungen im Modellbau zum Thema Internat herausgehoben. Sulamith Scheurer und Lisa Hofer, die Gewinner der Kategrie «Lernumfeld», entwickelten eine Bibliothek mit flexibler Raumnutzung. Das Projekt ist ohne grosse bauliche Massnahmen umsetzbar und trägt der vermehrten Nutzung der Informationsquelle Internet Rechnung. Frech, radikal und auf den ersten Blick irritierend ist das Siegerprojekt in der Kategorie «Innovation». Andrea Rhyn und Jasmin Borer stellten die bestehende Mensa einfach auf den Kopf – in Anlehnung an eine Tasse – und überzeugten damit die Jury. Schliesslich ging auch der Preis in der Kategorie «Nachhaltigkeit» nach Münchenbuchsee. Louise Schnidrig, Vera Imboden und Sarah Stucki beweisen mit ihrer unterirdischen Erweiterung, wie ein nachhaltiger Neubau unter Berücksichtigung des Landschafts- und Denkmalschutzes realisiert werden kann.

Besonders spannend ist das Sieger-Projekt in der Kategorie «Technik» aus Interlaken. Im Jahr 2013 startet der Umbau des Schulgebäudes. Die Überlegungen der Gymnasiastinnen und Gymnasiasten werden teilweise in die Baupläne einfliessen. Wir dürfen also gespannt sein, wie konkret die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler umgesetzt werden. Ihre Ideen jedenfalls sind aus technischer Sicht durchdacht und sofort umsetzbar.

 

Die Klassenverantwortlichen haben nach den Präsentationen ein positives Fazit gezogen. «Wir bedanken uns herzlich bei der Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau. Die Unterstützung, die wir Lehrkräfte während des Wettbewerbs erfahren haben, war enorm wertvoll.», so der Tenor aus Münchenbuchsee. Unterstützung bietet die Fachhochschule aber auch ohne Teilnahme am Wettbewerb. Neben der Beratung von Lehrkräften bei fachspezifischen Fragen aus dem Unterricht bietet die AHB auch Hilfe bei Maturaarbeiten an.

Gymnasium Hofwil: Siegerprojekt  in der Kategorie "Lernumfeld": Bibliothek
Gymnasium Hofwil: Siegerprojekt  in der Kategorie "Nachhaltigkeit": unterirdischer Erweiterungsbau
Gymnasium Hofwil: Siegerprojekt  in der Kategorie "Innovation": Mensa
Gymnasium Hofwil: Siegerprojekt  in der Kategorie "Gestaltung": Internat

Die Berner Fachhochschule bietet für Interessenten ohne Berufsbildung und Praktikum die Passerelle an. Während dem dreimonatigen Vorkurs werden sie auf das Praktikum vorbereitet und erhalten erstes Fachwissen. Ein Jahr nach der Matura kann mit dem Studium begonnen werden.

www.bfh.ch/passerelle

 

 

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Links

Website Schule machen:

www.ahb.bfh.ch/schulemachen

 

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