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Die Vernetzung verschiedenartiger Menschen und Denkweisen macht den Joint Master of Architecture zu einem – in der Schweiz – einzigartigen Studiengang. Er bereitet auf selbständiges und verantwortliches Handeln in einem komplexen Umfeld vor, das transdisziplinäre Analyse-, Entwurfs- und Führungsqualitäten sowie kreative Vorgehensweisen, Lösungen und Umsetzungen erfordert.
 

Joint Master of Architecture


 Akkreditiert durch

 

Steckbrief

Studienstart und Anmeldeschluss

Frühling:Kalenderwoche 8 | Anmeldeschluss 31. Dezember
Herbst: Kalenderwoche 38 | Anmeldeschluss 31. Juli

 

Dauer

Vollzeit mindestens 4 Semester
Teilzeit maximal 8 Semester

 

Studiengebühren

Studiengebühren CHF 750.– pro Semester
Immatrikulation CHF 100.–
Prüfungsgebühren CHF 80.–
Gebühr für Soziales, Kultur, Sport CHF 24.– pro Semester
VSBFH-Studierendenvereinigung, Mitgliederbeitrag CHF 15.–
Materialpauschale für Skripte und Handouts CHF 50.– pro Semester

 

(Bei Differenzen zwischen den Preisangaben im gedrucktem Studienführer und Angaben auf der Website www.ahb.bfh.ch gelten die im Web publizierten Preise.)

                     

Zulassungsbedingungen

Bachelorabschluss in Architektur oder eine äquivalente Architekturausbildung an einer Fachhochschule oder Bachelorabschluss in Architektur der ETH oder einer Universität plus ein einjähriges Berufspraktikum

Einreichung eines Dossiers, auf dessen Grundlage die Studiengangleitung über die Zulassung entscheidet.

 

Beratungs- und Informationsanlässe

Ein gedruckter Studienführer kann nicht immer alle Fragen beantworten. Deshalb finden jährlich mehrere Informationsanlässe statt, an denen die Studiengänge vorgestellt werden. Ausserdem können in individuellen Beratungsgesprächen die persönlichen Voraussetzungen für das Studium abgeklärt werden.
Die Informationsanlässe und Beratungsgespräche sind kostenlos und unverbindlich. Weitere Informationen, Kontaktdaten und Anmeldeformulare finden sich auf der Homepage

 

Kontakt

Stanislas Zimmermann 
Studiengangsleiter Burgdorf

 

Weiterführende Informationen:

www.jointmaster.ch

 

Masterstudium

Was bringt mir der Joint Master?

> Die Kompetenzen, ein Architekturprojekt von der Problemanalyse bis zur baulichen Umsetzung zu leiten.

 

> Das berufliche Handwerk zur Arbeit an Wettbewerben von der Analyse bis zur Abgabe eines konkurrenzfähigen Projektes.

 

> Die konstruktive Denklogik, Architekturprojekte in die konkrete bauliche und ökonomische Realität umzusetzen.

 

> Die architektonischen und sozialen Kompetenzen, um in der Planungsbranche ein Team oder ein eigenes Büro zu leiten.

 

> Einen international anerkannten Hochschultitel, mit dem man weltweit arbeiten und an Wettbewerben teilnehmen kann.

JMA Burgdorf aktuell

 

 
FHNW Muttenz, Pool Architekten, 2011, Visualisierung maars

Projektstudio Herbstsemester 2011

LOCAL CAMPUS, Biel

Der Hauptschwerpunkt des Studios LOCAL CAMPUS im Herbstsemester liegt auf dem Entwurf einer Architekturschule für die Berner Fachhochschule. Mit dem Campus Biel bietet sich die einmalige Chance, die Architekturschule in einem urbanen Umfeld neu zu gestalten. Dabei sollen die möglichen Potenziale und Wechselwirkungen der Architekturschule und des Campus zur Stadt Biel aufgezeigt werden. Der Neubau der Architekturschule soll nicht nur einen städtebaulichen Akzent auf dem Campusareal setzen, sondern konkret auch der Frage nachgehen, wie Stadt und Hochschule einen Dialog in baukulturellen und architektonischen Aspekten eingehen können. Das Studio wird eng begleitet durch theoretische sowie praktische Beiträge zur Produktion von Text- und Bild und liefert so eine trialektische Dynamik innerhalb der Architekturausbildung.

 

 
Lerchenpark Lauterach, Cukrowicz.Nachbaur Architekten

 

 

 

 

 

 

Projektstudio Frühlingssemester 2011

Gaststudio: WOOD LIVING, Burgdorf

Das Studio Wood Living beschäftigt sich mit dem Entwurf einer mehrgeschossigen Siedlung, die für eine ressourcenschonende Lebensweise steht und die lokale Ressource Holz optimal nutzt. Die Burgergemeinde Burgdorf als grösster Waldbesitzer steht als Bauherr zur Verfügung. Die geplante Siedlung soll mit einem reduzierten Flächenangebot prototypischen Charakter mit architektonischen, räumlichen Qualitäten haben. Ein Theorieseminar untersucht grundlegende Literatur zur Thematik des Wohnens. Den Studenten wird dabei auch die Möglichkeit geboten über die Disziplinen hinweg mit dem Holzdepartement der Berner Fachhochschule in Kontakt zu treten.

 

Luftaufnahme Lagerhallen Hauptbahnhof Lausanne

Projektstudio Herbstsemester 2010

Infratourism: Urban Artmuseum Lausanne

Unter der Leitung von Professorin Stephanie Bender planen die Studierenden ein ideal angebundenes zeitgenössisches Kunstmuseum in Lausanne. Dabei geht es weniger darum, eine neue Ikone zu schaffen, als das Potenzial der Situation zu nutzen, um neue Urbanität zu generieren.

 

In Zusammenarbeit mit Museumsspezialisten aus Praxis und Theorie werden sowohl innovative als auch realisitische Projekte entwickelt. Themenspezifische Workshops eröffnen den Studierenden die Möglichkeit, ihre Projekte unter unterschiedlichen Aspekten zu entwickeln. Im Zentrum steht die Suche nach der angemessenen Nachhaltigkeit.

 

Site, James Wines, Highrise of Homes, 1981

Projektstudio Frühlingssemster 2010

Gaststudio: The Edge of the Center

Das Projektstudio im Frühlingssemster 2010 wird von Philipp Hirtler und Matthias Stocker von pool Architects, Zürich, als Gastdozenten gehalten. Thema des Studios ist der Blick in die Zukunft des Ostens der Stadt Bern. Die Studierenden spielten einen Planungsverlauf durch, der die Komplexität eines neuen Quartiers von der städtebaulichen Ordnung, über die Einbindung in die Umgebung bis zum einzelnen Haus veranschaulicht.

 

pool Architects sind spezialisiert auf verdichtetes Wohnen. Unter den aktuellen Projekten sind Wohnungsbauten in Zürich Schwamendingen, Hochhäuser in Baden Nord oder der Neubau des Fussballstadions in Thun: www.poolarch.ch

 

Ville Hara, Aussichtsturm Zoo Helsinki, 2004

 

Neu ab Herbstsemester 2009:

Nachhaltige Architektur aus Holz

Sowohl die technischen und konstruktiven Möglichkeiten des Baumateriales Holz, als auch die Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Beide Entwicklungen sind eng miteinander verbunden und enstprechen einem grossen Bedürfnis der Bauherren. Wie vor 10 Jahren, als durch den Stahlbeton neue Bauformen möglich wurden, haben zuerst Ingenieure und Baufirmen die neuen Techniken erforscht. Nun liegt es an den Architekten und Architekturschulen sich ebenfalls mit diesen neuen Möglichkeiten zu befassen, damit wichtige Themen der Architektur, wie die räumliche und die archtektonische Qualität, auch berücksichtigt werden können.

 

Die Berner Fachhochschule ist in der einmaligen Lage, das Wissen zu diesen Themen an einer Schule zu vereinen und an die Architekturstudierenden vermitteln zu können. Das Thema dient als Nährboden für die Projektstudios.

 

Alpine Inn, Projektstudio Infratourism, 2009

Projektstudio Frühlingssemester 2009

Infratourism: Alpine Inn

Im Studio Infratourism wird unter der Leitung von Marco Bakker Tourismus als Stimulator von Migrationsbewegungen und als Medium von kulturellem Transfer untersucht. Ausgehend von aktuellen Entwicklungen eines sich entgrenzenden Tourismus werden die Einflüsse des Tourismus auf den sozialen, kulturellen und real gebauten Raum in der Landschaft untersucht und kritisch hinterfragt, um hieraus Handlungsstrategien aufzubauen.

 

Im Frühlingssemester 2009 lief das Studio "Alpine Inn": Aufgabe war es, ein Slow-Food Restaurant innerhalb des Greenwich Parks in London zu entwerfen. Die räumliche Untersuchung von äusserer und innerer Atmosphäre der Anlage führt zu einer spezifischen Neuerfindung des Schweizer Chalets.

 

 

Aldo van Eyck, Van Hogendorpplein, Amsterdam 1955

Theorieseminare

Die Theorieseminare unter der Leitung von Professor Tim Kammasch ergänzen die Arbeit in den Projektstudios mit einer Standortbestimmung zum Arbeitsfeld der Architektur. In Vorträgen, Debatten und Workshops werden die permanenten Veränderungen im sozialen, ökonomischen und kulturellen Umfeld wachsam beobachtet und nach neu entstehenden Chancen für das architektonische Arbeiten abgesucht. Eine wichtige Grundlage der Seminare bildet das Verständnis von Architektur als hybrider und vernetzter Disziplin, in deren Mittelpunkt das Projekt steht.

 

Das nächste Theorieseminar befasst sich im Herbstsemester 2010 mit dem Thema "In Response to the People – the Social Awareness and Responsibility of Architecture". Die Studierenden werden während dem einwöchigen Seminar vor Ort in Venedig an der Architekturbiennale dabei sein und sich aktiv einmischen, indem sie ein eigenes Ausstellungskonzept für den Schweizer Pavillon entwickeln.

 

Gäste

Studium / Forschung

Was bietet der Joint Master of Architecture  

 

Struktur und Studiendauer

Das Studium besteht aus drei regulären Semestern, einer Studienreise und einer Abschlussarbeit (Thesis) über ein selbst gewähltes Thema. Im Vollzeitstudium dauert der Joint Master of Architecture zwei Jahre, im Teilzeitstudium drei bis vier Jahre. 120 Credits nach ECTS sind zu erwerben, was einem Gesamtaufwand von rund 3600 Stunden entspricht. Die Ausbildung führt zum Titel «Master of Arts BFH/HES-SO in Architecture».

 

Zusammenarbeit

Das einzigartig starke Profil des Joint Master of Architecture ergibt sich aus den Synergien zwischen den drei Hochschulen. Jede von ihnen ist spezialisiert auf eine besondere Kompetenz:

 

 

Infraurbanism, Infratourism und nachhaltige Architektur aus Holz:

Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau, Burgdorf

Domesticity: Ecole d’ingénieurs et d’architectes de Fribourg
Urban conditions: Haute école du paysage, d’ingénierie et d’architecture, Genf

 

Mobilität

Konzentriert auf drei Wochen pro Semester finden Theorieseminare statt, abwechslungsweise an einer der drei Hochschulen. Das Konzept erlaubt ein sehr breites Studienangebot mit Wahlmöglichkeiten. Der theoretische Unterricht findet mehrheitlich in englischer Sprache statt. Die Projektarbeit kann auch in den Sprachen Deutsch und Französisch erstellt werden. Die Mobilitätskosten, die aufgrund des Unterrichts an einem der anderen Standorte entstehen, werden den Studierenden zurückerstattet.

 

Internationalität

Der Master of Arts BFH/HES-SO in Architecture ist vom Bundesamt für Bildung und Technologie BBT akkreditiert worden. Verträge mit Partnerschulen in Aalborg, Ahmedabad, Amsterdam, Bordeaux, Brüssel, Dresden, Lissabon, Monterrey, Paris, Sevilla, Schanghai und Tokio ermöglichen den Studierenden im Rahmen von Austauschprogrammen, ein oder zwei Semester im Ausland zu absolvieren.

 

Mehrsprachigkeit und interkultureller Austausch

Der Studiengang pflegt die Mehrsprachigkeit. Er bietet beste Voraussetzungen für optimale Kommunikation und Zusammenarbeit in international zusammengesetzten Teams. Die konstante Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Kulturkreisen sensibilisiert und fördert die intellektuelle Mobilität. Einmal im Jahr findet ein Erfahrungsaustausch mit einer international zusammengesetzten Steuergruppe mit Experten aus Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz statt.

 

Praxisnahe Ausbildung

Dozierende und Gastreferentinnen und -referenten bieten im Joint Master of Architecture eine anwendungsorientierte Ausbildung. Ziel ist, vernetzt denkende Architekten und Architektinnen auszubilden, die Lösungen für neue Problemstellungen entwickeln und diese kreativ und verantwortungsbewusst umsetzen.

 

Arbeiten und studieren – Studium nach Mass

Der modular aufgebaute Studiengang erlaubt ein individuell abgestimmtes Curriculum, das an unterschiedlichste Bedürfnisse angepasst werden kann. Bei wechselnder Arbeitsbelastung können die Teilzeitmodelle während des Studiums modifiziert werden.

 

Projektstudios

 

Die Arbeit im Studio positioniert sich bewusst im Spannungsfeld zwischen Projekt und Forschung. Entwurfsprojekte, die von den Studierenden innerhalb der Studios entwickelt werden, dienen auch als Untersuchungsobjekte für theoretische Problemstellungen im Kontext der Aufgabe.

 

Infraurbanism

Verkehrsinfrastrukturen werden als Motor für aktuelle urbane und architektonische Entwicklungen angesehen und bilden die Basis der Untersuchungen im Studio «Infraurbanism»: Das Studio analysiert aktuelle urbane und architektonische Entwicklungen. Urbanisierung prägt sich verstärkt entlang der Verkehrsachsen aus, besonders dort, wo unterschiedliche Verkehrssysteme dicht nebeneinander verlaufen. Dementsprechend konzentriert sich das Studio auf die Entwicklung von städtebaulichen und territorialen Projekten entlang der Verkehrsinfrastrukturen. Die Schweiz mit ihrem extrem verdichteten Verkehrsnetz liefert ein geradezu ideales Experimentierfeld zu diesem Thema.

 

Infratourism

Tourismus als Stimulator von Migrationsbewegungen und Medium von kulturellen Transfers ist Thema der Untersuchungen im Studio «Infratourism». Ausgehend von aktuellen Entwicklungen werden die unterschiedlichen transitorischen Auswirkungen des Tourismus im sozialen, kulturellen und real gebauten Raum in der Landschaft untersucht und kritisch befragt. Daraus werden relevante Entwicklungsstrategien abgeleitet. Der Fokus liegt auf der «atmosphärischen Qualität», der räumlichen Domäne, die sich zwischen Reisenden, Bereisten und Dienstleistern bildet. Dabei interessieren auch die Hintergründe der touristischen Erlebnislandschaften, in denen Sehnsüchte produziert und gleichzeitig erfüllt werden müssen.

 

Nachhaltige Architektur aus Holz

Sowohl die technischen und konstruktiven Möglichkeiten des Baumaterials Holz als auch die Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Beide Entwicklungen entsprechen einem grossen Bedürfnis der Bauherren. Wie vor 100 Jahren, als durch den Stahlbeton neue Bauformen möglich wurden, haben zuerst Ingenieure und Baufirmen die neuen Techniken erforscht. Nun liegt es an den Architekten und Architekturschulen, sich ebenfalls mit diesen neuen Möglichkeiten zu befassen, damit wichtige Themen wie die räumliche und architektonische Qualität auch berücksichtigt werden können.

Die BFH-AHB ist durch ihre Kompetenzen im Holzbau in der einmaligen Lage, das Wissen zu diesen Themen an einer Hochschule zu vereinen und an die Studierenden vermitteln zu können. Das Thema fliesst in die Projektstudios ein.

 

elope

Interdisziplinäre und kulturübergreifende Zusammenarbeit gehört zu den Schlüsselkompetenzen heutiger Studienabgängerinnen und -abgänger. Die Lern- und Lehrplattform elope (embedded learning-oriented project environment) bietet qualifizierten Studierenden im Masterprogramm die Möglichkeit, derartige Erfahrungen zu sammeln. Im Zentrum von elope steht die Durchführung realer Projekte mit konkreten Auftraggebern. Studierende unterschiedlicher Disziplinen aus einem internationalen Hochschulnetzwerk arbeiten unter Nutzung multimedialer Kommunikationstechnologien zusammen. elope widmet sich generell dem thematischen Schwerpunkt Architektur und Gesundheit.

 

Theorieseminare

 

Die Theorieseminare im Joint Master of Architecture ergänzen die Arbeit in den Projektstudios, indem sie den aktuellen State of the Art in Praxis und Diskurs der Architektur reflektieren. Sie bieten vertiefte Einsichten in die Theorie des architektonischen Entwurfs, des Städtebaus und der Architekturästhetik.

In den Seminaren suchen die Studierenden die Auseinandersetzung mit aktuellen architekturrelevanten Positionen und Entwicklungen in anderen Kulturwissenschaften.

 

Die Theorieseminare der BFH-AHB liefern eine Standortbestimmung zum Arbeitsfeld der Architektur. In Vorträgen, Debatten und Workshops werden die aktuellen Veränderungen im sozialen, ökonomischen und kulturellen Kontext beobachtet und nach neuen Chancen für das architektonische Arbeiten befragt. Grundlage der Seminare bildet das Verständnis von Architektur als kreative und interdisziplinär vernetzte Disziplin, in deren Fokus die architektonische Entwurfspraxis steht.

 

Das Seminar «S1 transformation + methods» sensibilisiert für aktuelle Veränderungen der gebauten Umwelt und reflektiert klassische und neuartige architektonische Arbeitsmethoden. Das Seminar «S4 office + context» reflektiert aktuelle Themen des Architekturdiskurses und prüft Strategien der Architekturkommunikation. Das Seminar «S7 creative cluster» behandelt Cross-over-Themen wie Raumtheorie, ästhetische Nachhaltigkeit und Strategien des kreativen Entwurfs.

 

Abschlussarbeit (Thesis) / Profile Search

 

Abschlussarbeit (Thesis)

Die Abschlussarbeit ist das Meisterstück der Absolventinnen und Absolventen. Sie verbindet ein Entwurfsprojekt mit einer theoretischen Vertiefungsarbeit, die Reflexionen aus verwandten Bereichen wie Kunst-, Sozial-, Geistes- und Naturwissenschaften enthält. Die Studierenden sind am Ende ihres Studiums in der Lage, eigenständig und vertieft die im Studiengang erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen unter Beweis zu stellen und anhand eines komplexen Architekturprojekts konkret umzusetzen. Dabei wird während eines Semesters ein selbst gewähltes Architekturthema untersucht und ein architektonisches Projekt entwickelt. Die Studierenden zeichnen verantwortlich für den Weg von der Analyse über die Durchführung bis zur Umsetzung und der Schlusspräsentation. Zudem werden sie von Dozierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitenden der Hochschule sowie externen Expertinnen und Experten unterstützt.

 

Die Abschlussarbeit dauert für Vollzeitstudierende ein Semester. Für Teilzeitstudierende kann der Termin auf ein Jahr ausgedehnt werden. Die Aufgabenstellung wird autonom formuliert, mit den Dozierenden präzisiert und durch eine verbindliche Termin- und Ablaufplanung gesichert. Die Suche nach geeigneten Themenfeldern und Fragestellungen sowie die Auseinandersetzung mit grundlegenden Texten und wissenschaftlichen Arbeitsmethoden beginnt bereits im ersten Semester innerhalb des Moduls «Profile Search» und setzt sich als kontinuierliche Vorbereitung auf die abschliessende Masterarbeit während des Studiums fort.

 

Profile Search

Dieses Modul stellt ein wichtiges Instrument zur Gestaltung des individuellen Studienwegs dar. Es dient zur Vorbereitung der Abschlussarbeit und ist in zwei Teile gegliedert: Im ersten Semester erfolgt eine Bestandsaufnahme, die der Erschliessung von Themenfeldern und Methoden dient. Im zweiten Semester werden Interessenschwerpunkte gebildet und mit wissenschaftlichen Analysemethoden aufbereitet. Begleitend können die Studierenden in einem wissenschaftsmethodischen Seminar Kompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten (Recherchieren und Essay-Schreiben) erwerben.

 

Events

 

Studienreise

«Wer lebt, sieht viel. Wer reist, sieht mehr», sagt ein arabisches Sprichwort. Während einer Woche bietet sich den Masterstudierenden die Gelegenheit, sich im Ausland intensiv mit einer Stadt, einer Region oder einer Landschaft zu beschäftigen. Anhand von Recherchen und Analysen vor Ort zu Architektur, Städtebau, Raumplanung, Landschaftsgestaltung und Kultur wird der Blick für Themen ausserhalb der gewohnten Studienumgebung geschärft. Die Eindrücke und Erfahrungen werden ausgewertet und dokumentiert, um als persönliche Reflexion für die Weiterarbeit im Studio zur Verfügung zu stehen.

 

Ausstellungen, Vorträge, Publikationen

Zu aktuellen Schwerpunktthemen werden regelmässig Vorträge mit Gästen aus Praxis und Theorie der Architektur sowie aus anderen relevanten Disziplinen organisiert. Ausstellungen zu Projekt- und Abschlussarbeiten geben zudem Einblick in die Arbeit der Studierenden des Joint Master of Architecture. Zudem erscheint dreimal jährlich das Magazin «active construction», das über die aktuellen Lehrinhalte und Forschungsschwerpunkte des Studiengangs informiert.

 

Forschung

 

Forschung und Lehre stehen im Studiengang des Joint Master of Architecture in enger Wechselbeziehung. Aus individuellen Arbeiten der Studierenden sollen neue Forschungsprojekte entstehen, und bestehende Forschungsprojekte werden durch die Mitarbeit der Studierenden bereichert. Das Motto «Projekt als Forschung – Forschung als Projekt» der Studios steht für eine Arbeitsweise, die Entwurfs- mit Forschungsaktivitäten anhand von architektonischen und urbanen Projekten kombiniert. Die Forschungseinheit der BFH-AHB bildet durch interdisziplinären Wissens- und Technologietransfer die Schnittstelle zwischen anwendungsorientierter Forschung und Lehre, internen und externen Instituten sowie privaten Organisationen und Unternehmen.

 

Die Schwerpunkte in den Forschungsaktivitäten setzt der Joint Master of Architecture auf Infraurbanism, Infratourism und nachhaltige Architektur aus Holz. Unter dem Begriff «Territorial Identities» werden diese zusammengefasst.

 

Die Ausgangsfragestellungen und Forschungsfragen tragen den Problemen Rechnung, die mit der architektonischen, sozioökonomischen und kulturellen Praxis verbunden sind. Das in interdisziplinärer Kooperation mit Partnern erarbeitete Wissen fliesst in Lehre und Praxis zurück und kommt damit unmittelbar einem konkreten Nutzerkreis und der Gesellschaft zugute.

JMA Team

 

Stanislas Zimmermann

Dipl. Architekt ETH SIA BSA

Studiengangsleiter Joint Master of Architecture Burgdorf

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Stéphanie Bender

Dipl. Architektin EPFL FAS

Professorin für Architektur

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Marco Bakker

Dipl. Architekt TU Delft / BSA

Professor für Architektur

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Corina Ebeling

Master of Arts in Architecture M.A. (Arch.) EPFL

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Masterstudien

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Tim Kammasch

Dr. phil

Professor für Architekturtheorie

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Kathrin Merz

Dipl. Architektin EPFL

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Masterstudien

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Pascal Müller

Dipl Architekt ETH SIA/BSA

Gastdozent für Architektur
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Annette Spindler

Dipl. Ing. Architektin NDS ETH

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Masterstudien

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Markus Zimmermann

Dipl. Architekt EPFL

Assistent Masterstudien
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"active construction"

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