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Master of Science in Engineering (MSE): Sie sind hoch motiviert, Ihr Wissen im Bau- und Planungswesen zu vertiefen? Und Sie wollen sich auf eine verantwortungsvolle berufliche Position in der Forschung und Entwicklung oder Wirtschaft vorbereiten?
 

Master of Science in Engineering (MSE)


Der Master of Science in Engineering (MSE) ist ein von den sieben Schweizer Fachhochschulen gemeinsam entwickeltes Bildungsangebot. Die Studierenden profitieren für die zentralen Module von einer optimalen Zusammenarbeit der beteiligten Fachhochschulen, die sich in den fachlichen Vertiefungen auf ihre jeweiligen Stärken konzentrieren. Die Studentinnen und Studenten wählen selber, an welcher Fachhochschule sie ihre fachliche Vertiefung, die Master Research Unit (MRU), absolvieren wollen.

Steckbrief

Studienbeginn

Herbst: Kalenderwoche 38

Frühjahr: Kalenderwoche 8

 

Dauer

Vollzeit: 3 Semester

Teilzeit: 4–6 Semester

 

Studiengebühren 

Studiengebühren: CHF 750 pro Semester

Immatrikulation: CHF 100

Soziales/Kulturelles/Sport: CHF 24 pro Semester

Infrastruktur- und Kopierkosten: CHF 50 pro Semester

 

(Bei Differenzen zwischen den Preisangaben im gedrucktem Studienführer und Angaben auf der Website www.ahb.bfh.ch gelten die im Web publizierten Preise.)

 

Zulassungsbedingungen 

  Bachelor in Ingenieurwissenschaften

  Abschluss als Diplomingenieur/-in FH oder äquivalente Ausbildung

  Mindestens ECTS-Grade "B" bzw. Gesamtnote "sehr gut"
oder

  Entscheid "sur dossier"

  Eignungsabklärung (Empfehlung durch die Advisorin, den Advisor)

Die Anmeldung ist an die Fachhochschule zu richten, an welcher die Master Research Unit stattfindet.

 

Studienorte

Zentrale Module: Zürich oder Bern

Fachliche Vertiefung: Burgdorf und/oder Biel

 

Unterrichtssprache

Deutsch, Französisch oder Englisch

 

European Credit Transfer System (ECTS)

Die Berner Fachhochschule BFH-AHB wendet das European Credit Transfer System (ECTS) nach dem Abkommen von Bologna an. Für das Vollzeitstudium werden 30 Credits pro Semester angerechnet. Dies entspricht rund 900 Arbeitsstunden. Bei einem Teilzeitstudium verringert sich das Pensum entsprechend. Für den erfolgreichen Abschluss des Masterstudiums sind insgesamt 90 Credits erforderlich.

 

Studiengangsleitung

Studiengangsleiter, Andreas Müller,

Stv. Studiengangsleiter, Martin Stolz,

Was bietet das Studium

Zugang zu attraktiven Berufsfeldern

Die Vertiefungen der Master Research Unit "Integral Planning and Construction" richten sich nach Berufsfeldern, in welchen die zukünftigen Herausforderungen im Bauwesen stattfinden und in welchen ein grosses Bedürfnis an hoch spezialisierten Fachleuten besteht. Die Absolventinnen und Absolventen haben deshalb nicht nur gute Berufschancen sondern auch Zugang zu hoch attraktiven Berufsfeldern.

 

Schweizweites Netzwerk

Der Master of Science in Engineering (MSE) ist ein von den Schweizer Fachhochschulen entwickeltes Bildungsangebot. Die Studierenden profitieren für die zentralen Module von einer optimalen Zusammenarbeit der beteiligten Fachhochschulen, die sich in den fachlichen Vertiefungen auf ihre jeweiligen Stärken konzentrieren. Durch die Zusammenarbeit aller Schweizer Fachhochschulen und die daraus erfolgte Konzentrierung der zentralen Module auf die Standorte, erhalten die Studierenden Zu­gang zu einem schweizweiten Netz von Expertinnen und Experten.

 

Internationale Zusammenarbeit

Um die Internationalisierung der Studierenden zu fördern, sind Studienaufenthalte im Ausland möglich. Zudem wird die Mitarbeit in internationalen Forschungsprojekten im Rahmen der fachlichen Vertiefung gefördert. Der internationale Austausch findet aber auch innerhalb des Studiums durch die Zusammenarbeit mit internationalen Studierenden und Gastvorträge von internationalen Dozierenden statt.

 

Studieren nach Mass

Es ist möglich, das Studium in Voll- oder Teilzeit zu absolvieren. Der modular aufgebaute Studiengang erlaubt ein individuell abgestimmtes, an unterschiedliche Bedürfnisse angepasstes Studium. Bei wechselnder Arbeitsbelastung kann das Pensum während des Studiums verändert werden.

 

Anerkannter Titel

Die Ausbildung führt nach erfolgreichem Abschluss zum international anerkannten Titel "Master of Science BFH in Engineering with specialization in public planning, construction and building technology".

 

Ausbildungsziele

Die Absolvierenden entwickeln die Fähigkeit, den für Innovation wichtigen Bogen zwischen Abstraktion und Anwendung zu spannen und den abstrakten Blick auf die Anwendung zu schärfen. Durch anspruchsvolle, praxisorientierte Aufgabenstellungen und anwendungsorientierte Forschungsprojekte erlangen die Absolvierenden eine vertiefte Methoden- und Fachkompetenz. Dies befähigt sie zu einer sehr selbstständigen Arbeitsweise. Im Rahmen von Projekttätigkeiten entwickeln sie zudem ihre soziale Kompetenz und ihre Führungskompetenz weiter.

 

Reale Aufgaben

Zur Gewährleistung der praxisgerechten Vermittlung wird die Handhabung der für die Berufsausübung erforderlichen Werkzeuge im professionellen, projektbezogenen Umfeld getätigt. Es bleibt also nicht bei der blossen Theorie, viel mehr werden die Studierenden an reale Aufgaben herangeführt, so dass das Wissen direkt umgesetzt werden kann.

 

Individuelle Studienvereinbarung

Jeder Studentin und jedem Studenten steht ein Advisor oder eine Advisorin zur Seite. Gemeinsam mit ihnen bestimmen die Studierenden ihren individuellen Studienplan. In einer individuellen Studienvereinbarung werden die grundsätzlichen Ausbildungsziele und die Module festgelegt, welche die Studierenden besuchen, sowie Vereinbarungen zu den Vertiefungsprojekten festgehalten, geeignete Veranstaltungen definiert und Angaben über das erwartete Selbststudium gemacht.

Studienaufbau

Der Studiengang besteht aus zentralen Modulen (Theorie- und Kontextmodule), der fachlichen Vertiefung innerhalb der Master Research Unit (MRU) und der Master-Thesis. Das Studium umfasst 90 ECTS-Credits, wovon die zentralen Module rund einen Drittel und die fachliche Vertiefung inklusive Master-Thesis rund zwei Drittel ausmachen. Ein hoher Anteil an Selbststudium fördert die Fähigkeit, sich selbstständig Wissen zu erarbeiten und Probleme zu lösen.

 

 

Toolbox

Das Studium vermittelt den Studierenden die nötigen Werkzeuge für ihre spätere Tätigkeit. Die Studierenden beziehen aus dem Angebot in der Toolbox jene Werkzeuge, welche basierend auf dem fachlichen Hintergrund und den beruflichen Zielen der einzelnen Studierenden sinnvoll sind. Der Studiengang integriert dabei verschiedene Studienrichtungen. Der Hauptfokus liegt klar auf dem Bauingenieurwesen, es können aber auch Quereinsteiger aus anderen Bereichen (übrige Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Naturwissenschaften, Umweltwissenschaften) zugelassen werden. Je nach Dossierentscheid sind für bauingenieurwesenfremde Studierende Zusatzleistungen erforderlich. Die Studierenden erweitern anhand der angebotenen Werkzeuge ihre Kompetenzen und können sich zudem gezielt vertiefen.

 

 

Toolbox         

 

 

 

 

 

 

Zentrale Module

Die zentralen Module teilen sich auf in Theoriemodule (technisch-wissenschaftliche Module und theoretische Grundlagen) und Kontextmodule. Sie werden für alle sieben Fachhochschulen gemeinsam an zentralen Standorten in Bern und Zürich angeboten. Die Studierenden treffen entsprechend ihren Bedürfnissen und in Absprache mit ihrem Advisor oder ihrer Advisorin (Dozentin oder Dozentin der gewählten Master Research Unit) eine Auswahl.

 

Die Theoriemodule umfassen technisch-wissenschaftliche Module und theoretische Grundlagen. Sie vermitteln langfristiges Wissenskapital und fördern die Fähigkeit zu abstraktem Denken. Es müssen mindestens zwei technisch-wissenschaftliche Module und drei Unterrichtsblöcke der theoretischen Grundlagen besucht werden.

 

Die Kontextmodule ergänzen das Wissen und die Fähigkeiten der Studierenden in den Bereichen Management, Kommunikation und Kultur. Es müssen mindestens zwei Kontextmodule besucht werden. Zusätzlich findet im Frühlingssemester während der unterrichtsfreien Zeit ein obligatorisches, einwöchiges Blockmodul statt. Dabei setzen sich die Studierenden intensiv mit einer spezifischen Thematik auseinander.

 

Fachliche Vertiefung und Master-Thesis

Die Studierenden entscheiden sich innerhalb der Master Research Unit (MRU) für ein oder mehrere Kompetenzprofile, in welchem sie ihre individuelle, fachliche Vertiefung erlangen. Die fachliche Vertiefung setzt sich zusammen aus ergänzenden Lehrveranstaltungen (Seminare, Vorträge, etc.) und Projektarbeiten sowie der Master-Thesis. Im Vollzeitstudium umfasst die fachliche Vertiefung im ersten Semester in der Regel zwei Tage pro Woche, im zweiten Semester drei.

 

Im dritten Semester konzentrieren sich die Studierenden ausschliesslich auf die fachliche Vertiefung, indem sie ihre Master-Thesis erarbeiten. Diese abschliessende Arbeit soll zeigen, dass sich die Studierenden in einer komplexen Aufgabenstellung zurechtfinden und ihre Lösung wissenschaftlich fundiert darstellen können.

Integral Planning and Construction

Die Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau bietet die MRU "Integral Planning and Construction" an.

 

Beschrieb Master Research Unit

 

Die Studierenden vertiefen sich innerhalb dieser MRU in einer oder mehreren der folgenden Vertiefungsrichtungen:

 

Bauen im Bestand und Bauphysik

PDF

 

Holz- und Verbundbau

PDF

 

Naturereignisse und Geotechnik

PDF

 

Die Vertiefungen stützen sich auf die Forschungseinheiten der BFH-AHB, welche sich an der Spitze der industriellen und technischen Entwicklung befinden und in direkter Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Institutionen, KMUs und Industriebetrieben stehen. Die Masterstudierenden werden in Forschungsprojekte und Forschungsteams integriert.

 

Standort Burgdorf (Karte)

Pestalozzistrasse 20

Telefon +41 34 426 41 74

 

Standort Biel (Karte)

Solothurnstrasse 102

Telefon +41 32 344 03 41

 

E-Mail master.ahb@bfh.ch